Traumfänger

Die Bastelanleitung

Gina aus dem Stamm der OxMox zeigt euch, wie Ihr selbst einen Traumfänger basteln könnt. Viel Spaß!

Anleitung Traumfänger

Materialien:

  • dicke Wolle (für Außen)
  • dünnere Wolle (für das Netz)
  • (Holz)Perlen oder Federn zur Dekoration
  • Filzstift
  • Schere
  • Ring (zum Beispiel aus Draht oder Weide)

Bauschritte:

  1. Zuerst müsst ihr die dicke Wolle an den Ring knoten und den anschließend ganz umwickeln. Wichtig dabei: Die Wolle sollte ein bisschen gespannt sein, damit keine Lücken entstehen, also wickelt sie ruhig etwas fester. Wenn ihr den Knoten vom Anfang festhaltet, dann verrutscht die Wolle nicht so sehr.
  2. Wenn ihr den Ring ganz umwickelt habt, verknotet ihr einfach die beiden Enden, damit die Wolle fest bleibt.
  3. Macht nun mit dem Filzstift Markierungen auf dem Wolle-Ring, dass ihr ihn in gleich große Stücke teilt. Für den Anfang eignen sich zum Beispiel Achtel. Das heißt, ihr macht erstmal bei der Hälfte des Ringes Markierungen, dann bei der Hälfte der Hälften und so weiter. Bis ihr zum Beispiel acht gleichgroße Stücke eingeteilt habt.
  4. Jetzt nehmt ihr die Wolle für das Netz (also eine etwas dünnere) und knotet sie an einen der Striche, die ihr gerade eben aufgezeichnet habt.
  5. Nun muss abgeschätzt werden, wie viel Wolle ihr für euer Netz braucht. Dafür gibt es einen Trick! Gina zum Beispiel legt immer sieben Mal den Umfang ihres Traumfängers. Also einfach siebenmal den Ring entlang.
  6. Wenn ihr sieben Mal um den Traumfänger rum seid, könnt ihr das Ende abschneiden und die Wolle, die ihr für das Netz benötigt, zu einem kleinen Knäuel wickeln.
  7. Jetzt nehmt ihr euer kleines Knäuel und geht mit der Wolle zu eurem ersten Strich. Wenn ihr die Wolle über den Ring gelegt habt, müsst ihr mit dem Knäuel einmal um den Ring herum, damit eine Überkreuzung entsteht. Die könnt ihr auf den drei Bildern erkennen. Genau die Überkreuzung ist eigentlich der wichtigste Schritt und sollte immer festgezogen sein.
  8. Wenn die Schlaufe direkt über dem ersten Strich sitzt, könnt ihr die Wolle richtig schön fest ziehen. Schritt 7 macht ihr jetzt einfach so oft, bis ihr alle eure Striche abgedeckt habt. Dabei ist wichtig, dass ihr euch an die Striche haltet und die Wolle immer fest spannt.
  9. Am Ende angekommen wird es ein bisschen knifflig: Ihr müsst über eurer ersten Schlaufe noch eine Schlaufe machen, damit euer Kreis geschlossen ist.
  10. Um auf die nächste Ebene zu kommen, wickelt ihr den Faden wie ihr ihn um den Ring gewickelt habt, nur eben jetzt um die Fäden, die vorher entstanden sind. Da nehmt ihr auch wieder immer die Mitte und zieht den Faden da fest, damit ein doppelter Faden entsteht.
  11. Wenn ihr um den ganzen Kreis rum seid, müsst ihr immer erst den Kreis schließen, bevor ihr auf eine neue Ebene geht. Das heißt, ihr müsst noch eine Schlaufe über der ersten ziehen. Die Schlaufe, die ihr hier macht, muss rechts von der ersten Schlaufe sein, so dass sie nicht über die erste rutscht. Das ist ganz wichtig.
  12. Mittlerweile habt ihr zwei Faden-Ebenen und macht jetzt auch noch eine dritte, vierte,… je nach der Größe eures Kreises eben. Ganz wichtig ist die Abschlussschlaufe, rechts der ersten!
  13. Zur Dekoration könnt ihr Perlen verwenden. Dafür müsst ihr, wenn ihr eure letzte Ebene anfangt, eine Schlaufe legen und dann eine Perle auf eure Wolle auffädeln. Ihr schiebt sie dann ganz an das Ende, damit ihr die neue Schlaufe machen könnt. Mit den Perlen auf dem Faden könnt ihr dann ganz wie gewohnt eure Schlaufen legen und sie festziehen, damit sich die Ebene schließt.
  14. Um das Loch in der Mitte noch kleiner zu machen, müsst ihr dann einfach wieder weitere Ebenen in Form von Schlaufen machen.
  15. Nach dem Schließen eures letzten Kreises könnt ihr noch eine etwas größere Perle auf den Faden fädeln, die könnt ihr auf der letzten Ebene so verknoten, dass der Faden, der jetzt das ganze Netz hält, nicht aufgeht.
  16. Zur Dekoration könnt ich wieder euren dickeren Wolle-Faden nehmen und mit dem Federn und Perlen an den Ring hängen. Das ist aber ganz euch überlassen.