Reptilien wandern helfen

Sommersemester 2017

In diesem Projekt hat eine Biologiestudentin Biotop- und Biotopverbundflächen rund um Hohenheim hinsichtlich ihrer Eignung als Lebensraum für Reptilien untersucht und bewertet.

Reptiliensuche in Plieningen - Foto: NAJU BW / I. Häuser

Reptiliensuche in Plieningen - Foto: NAJU BW / I. Häuser

Zauneidechse im Gras - Foto: J. Weber

Zauneidechse im Gras - Foto: J. Weber

Zauneidechse auf Holzschnitzeln - Foto: J. Weber

Zauneidechse auf Holzschnitzeln - Foto: J. Weber

Zauneidechse auf Weg - Foto: J. Weber

Zauneidechse auf Weg - Foto: J. Weber

Ergebnisse Hohenheim mit Massnahmen - Erstellung: NAJU BW, Datengrundlage: Daten- und Kartendienst der LUBW (Landesanstalt für Umwelt) (Biotopverbund) und Google (Satellitenbild)

Ergebnisse Hohenheim mit Massnahmen - Erstellung: NAJU BW, Datengrundlage: Daten- und Kartendienst der LUBW (Landesanstalt für Umwelt) (Biotopverbund) und Google (Satellitenbild)

Das Projekt beschäftigte sich mit der Analyse von Biotopverbundflächen mit dem Ziel, konkrete Artenschutzmaßnahmen für Reptilien vorzuschlagen. Dafür wurde nach Vernetzungsmöglichkeiten verschiedener Offenland-Biotope trockener Standorte gesucht, um den Austausch einzelner Subpopulationen der Reptilienarten zu verbessern.
Mithilfe des Online-Kartendienstes der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg wurden geeignete Kernflächen und Biotope in der Umgebung von Hohenheim identifiziert, deren Biotopqualität durch Begehungen überprüft wurde.
Zudem erfolgte die Durchführung eines Zielartenkonzepts (ZAK). Die An- oder Abwesenheit der Zielarten
wurde durch eine Artenerfassung im Gelände untersucht.
Im Laufe des Projektes wurden drei Kernflächen, sowiezugehörige Biotope ausgewählt und auf ihre Eignung als Biotopverbundflächen geprüft. Die Durchführungdes ZAK ergab, dass in den GebietenSchlingnatter oder Ringelnattern und Zauneidechsenzu erwarten sind. Letztere konnten auch auf allen drei Flächen nachgewiesen werden. Konkrete Maßnahmenvorschlägeumfassten die Anlage eines Steinriegelsals Trittstein zwischen den Biotopinseln.

Die Ergebnisse wurden auf der 6. Studentischen Jahrestagung Humboldt Reloaded am 26.10.2017 mit einem Poster vorgestellt.