Kammmolch und Co - Workshop auf dem Aufstand

2. Juni 2018

Es ging auf eine kleine Exkursion nach Neuweiler (bei Weil im Schönbuch), auf der wir viel über den Kammmolch erfahren haben und darüber, welche Maßnahmen für einen Biotopverbund ergriffen werden müssten. Wir hatten auch Glück, und konnten mehrere Kammmolche sehen.

Kammmolch und Co - Foto: NAJU BW / I. Häuser

Kammmolch und Co - Foto: NAJU BW / I. Häuser

Molchbewunderung - Foto: NAJU BW / I. Häuser

Molchbewunderung - Foto: NAJU BW / I. Häuser

Kammmolchweibchen - Foto: NAJU BW / I. Häuser

Kammmolchweibchen - Foto: NAJU BW / I. Häuser

Direkt im Süden der Jungviehweide, dem Aufstandplatz, liegt der Betzenberg, ein weitgehend bewaldeter Höhenrücken. Bis Ende der 1980er Jahre wurde hier noch der Kammmolch (aufgrund seines gezackten Rückenkamms auch Wasserdrache genannt) nachgewiesen, die größte heimische Molchart, die in der Roten Liste von Baden-Württemberg als stark gefährdet eingestuft ist. Langfristig wäre es für eine dauerhafte Sicherung der Kammmolche wünschenswert, wenn sich die Art wieder bis zum Betzenberg ausbreiten würde. Das nächste Vorkommen des Wasserdrachens liegt in Neuweiler bei Weil im Schönbuch (Luftlinie ca. 5-6 km entfernt). Der NABU Steinenbronn/Waldenbuch setzt sich für eine Verbundachse für Amphibien ein, für den Workshop haben wir mit Dr. Thomas Bamann einen Ausflug nach Neuweiler gemacht. Dort haben wir viel über den Kammmolch erfahren und darüber, welche Maßnahmen für einen Biotopverbund ergriffen werden müssten, um eine Wiederbesiedelung des Betzenberges möglich zu machen. Und wir hatten Glück und haben dort auch einige Wasserdrachen und ganz viele andere Molche zu Gesicht bekommen.