Die häufigsten Fragen zu unseren Wildlife-Kursen

Die häufigsten Fragen zu unseren Wildlife-Kursen

Alle unsere Wildlife Kurse finden draußen unter freiem Himmel statt. Die Teilnehmer*innen schlafen während der Kurse in so genannten Tarps. Das sind Zeltplanen, die vorne und hinten offen sind und mit einem Poncho verschlossen werden können. Jeweils zwei oder drei Personen teilen sich während der Freizeit ein Tarp. Die Planen können bei Bedarf oder Wunsch der Gruppe aber auch zu einem großen Gruppentarp zusammen gefügt werden. Bei schönem Wetter kann natürlich auch ganz unter freiem Himmel übernachtet werden, damit der Ausblick auf die Sterne nicht versperrt ist. Darüber hinaus werden wir je nach Kurs einen Feuerkreis bauen, der uns als Aufenthaltsort und Kochstelle dient. Dieser wird nur aus Naturmaterialien errichtet und am Kursende wieder abgebaut, so dass keine Spuren zurück bleiben. Die meiste Zeit werden wir also bei vielfältigen Aktivitäten draußen in der Natur aufhalten, daher ist wetterfeste Kleidung besonders wichtig.

Alle unsere Wildlife Kurse finden draußen unter freiem Himmel statt. Die Teilnehmer*innen schlafen während der Kurse in so genannten Tarps. Das sind Zeltplanen, die vorne und hinten offen sind und mit einem Poncho verschlossen werden können. Jeweils zwei oder drei Personen teilen sich während der Freizeit ein Tarp. Die Planen können bei Bedarf oder Wunsch der Gruppe aber auch zu einem großen Gruppentarp zusammen gefügt werden. Bei schönem Wetter kann natürlich auch ganz unter freiem Himmel übernachtet werden, damit der Ausblick auf die Sterne nicht versperrt ist. Darüber hinaus werden wir je nach Kurs einen Feuerkreis bauen, der uns als Aufenthaltsort und Kochstelle dient. Dieser wird nur aus Naturmaterialien errichtet und am Kursende wieder abgebaut, so dass keine Spuren zurück bleiben. Die meiste Zeit werden wir also bei vielfältigen Aktivitäten draußen in der Natur aufhalten, daher ist wetterfeste Kleidung besonders wichtig.

Bei der NAJU Baden-Württemberg wird sehr viel Wert auf eine gesunde und ökologisch vertretbare Ernährung gelegt. Deshalb werden alle Lebensmittel für unsere Freizeiten in Bio-Qualität und wenn möglich aus regionaler Erzeugung eingekauft. Nach Möglichkeit ergänzen wir dieses Essen um Nahrung, die wir in der Natur finden.
Weil wir es als unsere Aufgabe ansehen, die Jugendlichen für das Thema Ernährung und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren, hat das Thema Essen auf unseren Kursen und noch stärker auf der Tour einen wichtigen Stellenwert. Wir verbinden gesunde Ernährung mit leckeren Rezepten, die schmecken und thematisieren nachhaltiges Essen.
Die Teilnehmer*innen werden auf den Kursen mit drei Mahlzeiten am Tag (mindestens eine davon warm) voll verpflegt. Das Mitbringen von zusätzlicher Nahrung (v.a. Süßigkeiten oder Chips) ist daher nicht nötig.

Auf den Freizeiten der NAJU kochen Betreuer*innen und Teilnehmer*innen gemeinsam im Team. Die Küchenarbeiten werden gemeinsam bzw. abwechselnd erledigt, dazu zählt auch Feuerholz sammeln oder Wasser holen. Auf jedem Kurs haben wir Kocher dabei, wir werden aber nach Möglichkeit vorwiegend über dem Lagerfeuer kochen.

Einer der Kursinhalte von Wildlife ist das elementare Naturerleben. Dazu gehört auch, auf möglichst viele Dinge aus der Zivilisation zu verzichten. Wir werden uns überwiegend in der freien Natur aufhalten und unser Leben darauf einstellen. Es gibt deshalb auch keine Duschen oder WCs. Was nicht heisst, dass die Hygiene zu kurz kommt. Wir haben ausreichend Wasser zur Verfügung, so dass sich jedeR nach den eigenen Bedürfnissen waschen kann. Als Toilette dient uns ein extra abgegrenzter Bereich im Wald, der ausschließlich diesem Bedürfnis vorenthalten ist. Wir haben Klopapier dabei und werden eine Einführung zum Toilettengang in der Natur geben. Wer mehr dazu wissen möchte kommt auf einen Kurs oder sei auf das Buch "How to shit in the woods?" von Kathleen Meyer verwiesen.

Alle Teamer*innen, die bei der NAJU Baden-Württemberg Freizeiten betreuen, arbeiten ehrenamtlich und wurden von uns speziell ausgebildet. Unserer Teamer*innen sind nach dem Standard der Juleica (Jugendleiter*innen-Card) und darüber hinaus im natur- und erlebnispädagogischen Bereich ausgebildet. Sie nehmen während der Kurse die gesetzliche Aufsichtspflicht mit allen damit verbundenen Aufgaben wahr.
Des weiteren werden die Teams von uns so zusammen gestellt, dass auf jedem Kurs immer langjährig erfahrene und jüngere Teamer*innen zusammen teamen und somit eine hohe Qualität der pädagogischen Betreuung sicher gestellt werden kann. Zusätzlich sind unsere Teamer*innen in Outdoor Erste Hilfe ausgebildet, die speziell auf die speziell auf die Anforderungen von Unfällen abseits der Zivilisation ausgelegt ist. Mehr Infos dazu gibt es bei der Outdoor Schule Süd.

Ja, so nervig es sein mag - aber es geschieht zur eigenen Sicherheit. Es kann sich ja etwas geändert haben, z.B. Medikamentenunverträglichkeit oder eine neue Allergie. Wenn wir nicht die aktuellen Daten von euch haben, kann es im Ernstfall zu weitreichende Konsequenzen haben.

Ja, auch von volljährigen benötigen wir die Angaben. Denn während der Freizeit/des Kurses haben die Teamer eine Sorgfaltspflicht, die gegenüber allen Teilnehmer*innen gilt. Wenn dieser nicht gewissenhaft nachgekommen wird, haftet im Ernstfall die Versicherung nicht.

Unsere Teamer*innen sind in Outdoor Erster Hilfe ausgebildet, dennoch ist es ihnen gesetzlich nicht gestattet Medikamente jedweder Art zu verabreichen. In einem Krankheitsfall oder bei Verletzungen werden die Teamer*innen mit dem betreffenden Kind zu einem nahe gelegenen Arzt zur Untersuchung fahren. Natürlich werden die Eltern benachrichtigt und mit ihnen das weitere Vorgehen/die Behandlung besprochen. Je nach dem, wie schwerwiegend die Erkrankung oder Verletzung ist, kann es sinnvoll sein den Kurs vorzeitig abzubrechen. In diesem Fall sollte das Kind von einer erziehungsberechtigten Person von dem Kurs abgeholt werden.

Die Hochsaison für Zecken ist von Juni bis September. Zecken können im Wald und auf Wiesen im vorbei gehen aus bis zu 150 cm Höhe von Pflanzen abgestreift werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass einige Teilnehmer*innen auf der Freizeit einen Zeckenbiss abbekommen ist daher durchaus gegeben. Die Teilnehmer*innen werden deshalb zu einem eigenständigen Zeckencheck aufgefordert. Wird eine Zecke entdeckt, wird diese umgehend von einer/einem unserer Teamer*innen entfernt, die Bissstelle markiert und weiter beobachtet. Wenn bei jemandem anders verfahren werden soll, setzten Sie sich bitte vor der Freizeit mit uns in Verbindung. Ob eine Impfung gegen den FSME-Virus sinnvoll ist oder nicht, besprechen Sie am besten mit Ihrem Hausarzt. Borreliose wird von einem Bakterium übertragen und kann daher nach einer Infektion mit Antibiotika behandelt werden.

Wochenendkurse: Während der Wochenendkurse greifen die normale Haftpflicht und Krankenversicherungen der Teilnehmer*innen. Deshalb bitte auch die Versicherungskarte mitbringen, sofern bereits eine eigenen vorhanden ist. 

Wochenkurs/Tour: Die NAJU Baden-Württemberg schließt beim Jugendversicherungswerk für jede*n Teilnehmer*in, der/die eine NAJU Freizeit besucht, ein Versicherungspaket ab, welches eine Reisekranken-, eine Reiseunfall- sowie eine Reisehaftpflichtversicherung enthält. Sie müssen für die Teilnehmer*innen also keine zusätzliche Reiseversicherung für die Dauer der Freizeit abschließen.

Auf unseren Freizeiten möchten wir den Teilnehmer*innen eine schöne und erlebnisreiche Zeit in und mit der Natur ermöglichen und sie für die Natur begeistern. Wir wollen unsere Wahrnehmung schulen und die Sinne schärfen. Damit dies ohne Ablenkung passieren kann, bitten wir Sie, mp3-Player und Co. zu Hause zu lassen.

Dosengetränke oder Tetrapacks sowie Süßigkeiten oder Chips

Im Rahmen unserer Freizeiten liegt der Schwerpunkt auf dem Erleben von Natur. Auch das Gruppengefühl und die sozialen Bindungen untereinander werden ohne Mobilfunkgeräte und damit ohne den Kontakt nach Hause wesentlich erhöht. Zudem haben wir die Erfahrung, dass insbesondere Teilnehmer*innen mit Heimweh schneller nach Hause wollen, wenn sie ein eigenes Gerät dabei haben.

Die Teamer*innen übernehmen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen für die Dauer der Kurse die Aufsichtspflicht über die Teilnehmer*innen und sorgen für die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen des Jugendschutzgestzes.
Dies beinhaltet ein Alkohol und Zigaretten Verbot für alle unter 16-Jährigen, seit 2008 auch ein Tabakverbot für alle unter 18-Jährigen. Allen Volljährigen können wir das Rauchen nicht verbieten, bitten sie aber darum, dies für die Dauer der Freizeit nicht zu tun. Wenn dies nicht möglich ist, so werden die Raucher aufgefordert, dies abseits der Gruppe zu tun und die Kippen nachher wieder mitzunehmen. Für die Wochenendkurse im Wald besteht von Rechtswegen her ein generelles Rauchverbot.
Einer unserer Kursinhalte ist die Wahrnehmungsschulung und die Schärfung der Sinne. Diese Kursziele wollen wir nicht durch den Konsum von Alkoholika beeinträchtigen. Deshalb gilt auf allen unseren Kursen ein Alkoholverbot, auch wenn die Jugendlichen schon Bier trinken dürften.
Sollte dennoch ein*e Teilnehmer*in Alkohol oder Tabak konsumieren, so wird im Einzelfall und je nachdem, wie schwerwiegend der Verstoß war, über das weitere Vorgehen entschieden, ein vorzeitiger Ausschluss der Teilnehmenden von der Freizeit ist hierbei nicht auszuschließen.

Wochenendkurse: Die Kurse starten meist Freitags am Kursort bzw. an einer Bushaltestelle in der Nähe. Ein Treffpunkt und eine geeignete Abfahrt ab Stuttgart wird mit rechtzeitig vor dem Kurs an die Teilnehmer*innen verschickt. Diesem Brief/Email liegen auch eine Packliste und weitere Informationen bei. Die Anfahrt muss jedeR selbst organisieren, der Kurs beginnt offiziell ab dem Treffpunkt, von dem aus wir gemeinsam zum Platz laufen.

Wochenkurs: In der Regel fahren alle Teilnehmer*innen in Begleitung des Teams vom Stuttgarter Hauptbahnhof aus gemeinsam zum Ort der Freizeit. Wer in der Nähe des Kursortes wohnt, kann auch mit Öffentlichen Verkehrsmitteln oder durch die Eltern an einen Treffpunkt in der Nähe des Kurses gebracht werden und dort zu den anderen dazuzustoßen. Die genauen Treffpunkte sowie Abfahrtszeiten werden vor dem Kurs in einem Brief, welcher auch eine Packliste etc. enthält, bekannt gegeben. Für die Anfahrt kann ein kleines Vesper sinnvoll sein.

Tour: Zu den Wildnistouren starten wir alle gemeinsam ab Stuttgart. Näheres steht in den Anmeldeunterlagen.

Wenn Ihnen etwas auf dem Herzen liegt, wenn Sie Lob oder Kritik an der Organisation oder Durchführung einer Freizeit loswerden möchten, dann wenden Sie sich bitte an die Landesgeschäftsstelle der NAJU Baden-Württemberg. Wir haben immer ein offenes Ohr und werden bei Problemen jeglicher Art mit Ihnen gemeinsam versuchen, eine für alle gangbare Lösung zu finden.

Naturschutzjugend Baden-Württemberg
Rotebühlstr. 86/1
70178 Stuttgart
(0711) 469 092-56 (NAJU Wildlife)
E-Mail: wildlife@naju-bw.de

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Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail oder rufen Sie uns unter (0711) 469 092-56 an.